Trage einen Leiberl aus Brennesseln

Nagonde
Aerial view of farm land with plastic soil cover in Baoxing county , Sichuan province, southwest China. (Photo by Jie Zhao/Corbis via Getty Images)
Aerial view of farm land with plastic soil cover in Baoxing county , Sichuan province, southwest China. (Photo by Jie Zhao/Corbis via Getty Images)

Kleidung muss nicht unbedingt aus Baumwolle hergestellt werden. Bevor Kleidung und die Mode industrialisiert wurde war Kleidung so wertvoll, dass diese vererbt wurde. Adelige trugen Kleidungsstücke im Gegenwert eines heutigen Rolls-Roys. Ein schottischer Tartan Kilt war ja zugleich Schlafsack und Alltagskleidung und wurde oft ein Leben lang getragen. Baumwolle und deren verschwenderische modische Benutzung wird in Failing States BioPhysical Triggers of Political Violence als einer der Gründe für Dürre und darauf folgende Konflikte genannt.

Um den Wasserverbrauch von Baumwolle zu reduzieren wird weltweit Polyethylen Folien benutzt. Welche jedoch wiederum selten entsorgt werden und so den Boden kontaminieren und letztendlich über die Meere und Gewässer auf unseren Tellern und in unserem Wasser landet.

Zeit sich wieder Alternativen zu Baumwolle zu überlegen wie Nesseln, Flachs oder Hanf: wie dem Titelbild welches aus Himalaya Nesseln gefertigt ist.

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